2004 -2015

Der 1. Fehmarn Cup fand vom 02.07. - 04.07. 2004 statt.

Der erste Pokal ging an die E-Jugend des SC Neheim aus Westfalen. Bei der D-Jugend ging der Sieg an die TSG Wieseck aus Gießen/Hessen. Pomezania Malbork (dt. Marienburg/Pommern) holte bei den C-Junioren den ersten Pokal nach Polen durch ein 2:0 gegen Sensationsfinalist JSG Fehmarn. SC Neheim feierte bei den B-Junioren den zweiten Sieg beim ersten Cup. Bei den Mädchen ging der Pokal ins weit entfernte Bayern. Die Girls vom FC Memmingen gewannen.

Im Jahr 2005 stand die zweite Austragung des Fehmarn Cup an. Der SC Neheim verteidigte den im Vorjahr errungenen Titel bei den E-Junioren erfolgreich. Somit konnten die Westfalen den bereits dritten Erfolg, 2004 hatten auch die B-Junioren gewonnen, verbuchen. Bei den D-Junioren blieb erstmals ein Siegerpokal in Schleswig-Holstein. Die Jungs vom MTV Henstedt aus dem Kreis Segeberg sicherten sich Platz eins. Die C-Junioren des VfL Kassel nahmen ihre Trophäe mit nach Hessen. Die polnischen Jungs von Pomenzania Malbork wiederholten, diesmal als B-Jugendliche, den Vorjahreserfolg. Der zweite Sieg von Pomenzania ist bis dato der letzte Erfolg für das östliche Nachbarland.

Der 3. Fehmarn Cup fand vom 14.06. - 16.06.2006 statt. 64 Mannschaften aus Dänemark, Schweden und Deutschland waren am Start. Bei den C-Jugendlichen rettete der TSV Travemünde die Ehre der Schleswig-Holsteiner. Alle weiteren Trophäen gingen nach Niedersachsen. Bei den E-Junioren war H.S.C. Leu 06 Braunschweig erfolgreich. Mit den Siegen von JSG Dannenbüttel/Westerbeck (D-Jugend) und den B-Junioren vom VfL Stade gab es zwei Sieger aus dem Kreis Gifhorn. Die ausländischen Gäste konnten erstmals keinen Erfolg verbuchen.

Auch beim 4. Fehmarn Cup im Jahr 2007 gingen drei Siegerpokale an Teams aus Niedersachsen. Wie im Vorjahr blieb der Pott bei den C-Jugendlichen in Schleswig-Holstein - diesmal sogar auf der Insel !

Der TV Meckelfeld (Seevetal/Kreis Harburg) gewann bei den E- Junioren. Die JSG Borstel Luhdorf (Winsen/KR Harburg) feierte sogar einen zweifachen Erfolg. Sowohl die D- als auch B-Junioren stemmten die Trophäe in die Höhe.

Wenige Tage zuvor hatte Trainerlegende Dieter Ehmann mit den Jungs souverän den Aufstieg in die Verbandsliga geschafft - nun gelang im 16. Finalspiel erstmals den Einheimischen der große Wurf beim Fehmarn Cup. Ronny Marcos (VfB Lübeck, Hansa Rostock, Greuther Fürth, SV Ried/Ö, E.Norderstedt - z.Z. Kickers Offenbach) sowie das Torjägerduo Freddy Kaps (über Holstein Kiel II) und Daniel Junge welches nun in der Oberliga SH für den Olderburger SV spielt haben den Sprung in höhere Klassen geschafft.

Der 5. Fehmarn Cup fand vom 25.07. - 27.07.2008 statt. Es gab herrlich anzusehende und vor allem spannende Spiele. Gleich drei der fünf Sieger standen erst nach Penalty-Schießen fest. Bei den E-Junioren ging der Sieg an die DJK/VfL Giesenkirchen aus Mönchengladbach/NRW durch ein klares 4:0 gegen die junge Mannschaft von AB Kopenhagen die technisch überzeugte. Bei den D-Junioren sicherte sich die JSG Oberau/Höchst (Hessen) die Trophäe ebenso wie die C-Jungs von der SG Preussen Rudow (1. Sieger aus Berlin) erst nach Elfmeterschießen. Auch die B-Junioren vom TSV Sickte (Wolfenbüttel/NI) brauchten die Extra-Entscheidung gegen die JSG Fehmarn. Nach 0:0 trafen die Schützlinge von Christiane Brandt nur einmal (1:3) - Platz zwei ein großer Erfolg für die Insulaner. Doch ein Pokal blieb dann doch auf der Insel. Die Mädchen des SV Fehmarn (die Mädchen waren 2008 im Stammverein und noch nicht in der JSG) holten sich nach spannendem Spiel mit 2:1 über SV Wahlstedt den Sieg. Die Girls von unserer Partnerstadt Neringa aus Nida (Litauen) steigerten sich von Spiel zu Spiel - schieden aber nach der Vorrunde aus.

Der 6. Fehmarn Cup fand erst vom 08. - 10. Juli 2011 statt. In den Jahren 2008 und 09 wurde das Turnier nicht ausgespielt. Auf Grund des Wegfalls der Schulen als Übernachtungsstätte war eine Austragung nicht möglich gewesen. Mit neuen Partnern gab es 2011 einen Neustart mit über 600 Spielern. Bei den E-Junioren dominierte TuS Ricklingen. Die Jungs aus dem neunten Bezirk von Hannover/NI siegten im Finale mit 6:1 gegen SSV Vorsfelde. Bei den D-Jugendlichen ging der Siegerpokal erstmalig nach Dänemark - an TB Copenhagen. Das Team von Trainer Tommy Eibye war auch technisch der Konkurrenz klar überlegen und blieb im gesamten Turnier ohne Gegentreffer. Die SG Bergfeld/Parsau/Tülau (Kr. Gifhorn/NI) ließ dem TSV Siems im C-Junioren-Finale keine Chance. Es gab einen 3:0-Sieg. Die eigentliche Überraschung war, dass Bergfeld im Halbfinale den bis dahin absolut dominierenden FV Dresden Südwest mit 3:2 ausgeschaltet hatte. Bei den C-Mädchen setzte sich der Deinster SV (Kr. Stade/NI) die Krone auf. Erfreulich die Ergebnisse der JSG: Die E- und D-Junioren, schieden erst nach Elfmeterschießen aus (1:3 - nur Morten Blendermann traf), sowie die Mädchen drangen jeweils ins Halbfinale vor.

Der 7. Fehmarn Cup fand vom 29.06. - 01.07.2012 statt. 112 Spiele waren notwendig um die vier Sieger zu küren. Satte 498 Tore (ohne Penalties) fielen, also im Schnitt 4,45 pro Begegnung. Der ehemalige Kapitän von Hannover 96 DFB-Pokalsieger Karsten Surmann überreichte die Trophäen. Bei den E-Jugendlichen ging endlich ein Siegerpokal an die Stammgäste von JSG Fintau (Lauenbrück, Kr. Rotenburg/NI) - 5:0 gegen Eintracht Lüneburg. Bei den D-Jungs triumphierte auch Niedersachsen. Der TSV Limmer (Ortsteil von Alsfeld/Hildesheim) behielt im Finale gegen Heidmühler FC die Oberhand (1:0). Bei den C-Junioren war die JSG in der Gruppenphase in der Bredouille als ihnen die Österreicher von Orth/Donau halfen. JSG Hankensbüttel führte in der Nachspielzeit mit 2:1 als Konstantin Ilijin den Ausgleich markierte und Fehmarn als Erster weiter kam. Im Halbfinale war dann mit 0:1 gegen JFV Borstel Luhdorf Endstation - starker dritter Platz. Die Niedersachsen holten nach dem Doppelerfolg von 2007 (D + B) - 2:1 JSG Anstedt Auetal - bereits den dritten Titel. Bei den C-Mädchen nahm BV Werther (Gütersloh/NRW) erfolgreich Revanche für das 2:4 im Gruppenspiel gegen FC Borussia Brandenburg. Das Finale gewannen die Westfälinnen mit 1:0.

Vom 28. - 30.06.2013 nahmen über 700 Spieler*innen aus drei Ländern am 8. Fehmarn Cup teil. 2012 hatten auf dem Weg nach Dänemark zwei ungarische Teams auf der Insel übernachtet. Aus den zwei kurzfristig organisierten Spielen entwickelte sich eine bis heute andauernde Partnerschaft. 2013 nahmen zunächst "nur" drei Mannschaften teil. KSK Budapest (C), Tápiószecső FC (Bez. Pest -D) und Soroksár SC (23.Bez. Budapest). KSK, bis zum Halbfinale ohne Gegentreffer, wurde als Dritter bestes Team des Trios. Bei den E-Jungs zog die JSG Fehmarn souverän - ohne Verlusttreffer - ins Halbfinale ein. Nach 3:2 gegen JSG Fintau führte man im Finale gegen DJK/Blau-Weiß Büderich durch Treffer von Michel Schwenn, Jost Kähler und Hans-Jacob Kruse mit 3:0 ehe BW auf 3:2 herankam. Manfred "Manzi" Meiers Truppe holte damit als drittes Team von der Insel den Pott. Bei den D-Junioren scheitert die JSG im Viertelfinale an VfL Lüneburg (0:1). Der Pokal ging an die JSG Niederelbe (Kr. Stade/NI). Auch die C-Junioren verloren gegen den VfL Lüneburg mit 0:1 - allerdings erst im Finale! Beide Fehmarn-Teams standen bei den Mädchen im Halbfinale - verpassten aber den Coup. Im Endspiel schlug der 1.FFC Brandenburg den JFV Unterweser  mit 1:0 und holte den ersten Erfolg für dieses Bundesland. Damit gingen die Pokale von der Insel bereits in sieben Länder plus Polen und Dänemark.

Beim 9. Fehmarn Cup (27.06. - 29.06.2014) waren 54 Mannschaften aus vier Nationen am Start. Neben unseren dänischen Nachbarn auch unsere neuen Freunde aus Ungarn sowie ein Team aus Orth/Donau -  die NSG Donauauen aus Österreich. Sportlich war der Cup für die JSG Fehmarn ein Traum. Zum ersten Mal in der Historie der Veranstaltung erreichten drei Mannschaften der Heimischen das Finale. Nur bei den E-Jugendlichen verpassten die Knustkicker*innen das Endspiel. Hier sicherte sich der SC Poppenbüttel die Trophäe. Die Jungs aus Wandsbek sind die ersten Sieger aus dieser Stadt. Damit ist Hamburg das achte Bundesland welches auf Fehmarn einen Sieger stellen konnte. Nach vier zu-Null-Siegen lag die D-Jugend im Halbfinale lange gegen Langenhorn/Enge 0:1 hinten. Marvin Paul gelang der Ausgleich und Nick Schmahl parierte gleich den ersten Neunmeter - 6:5 n.P.. Auch durch Verletzungen gebeutelt war das Team im Finale gegen FSV Basdorf (Wandlitz - Kr Barnim /BRB) - chancenlos. Die C-Jungs erreichten ebenfalls etwas überraschend das Endspiel. Der Titel ging aber auch hier klar an den Gegner. Goldball'94 FC aus Budapest kürte sich zum ersten ungarischen Titelträger. Bei den Mädchen (C-Jugend) blieb der Pokal nach sechs Jahren wieder auf Fehmarn. Die Insulanerinnen bezwangen Gödöllöi SK mit 4:2. Jelte Schmahl, Lyann Franzmann und Svenja Runck sorgten für eine 3:0 Pausenführung. Die Ungarinnen verkürzten auf 3:2 doch Svenja Runck machte den Deckel drauf. Es war der insgesamt vierte Triumph für ein Team vom Knust.

Zum Jubiläum, dem 10. Fehmarn Cup. gab es vom 19. - 21.06.2015 ein Rekord-Starterfeld. Über 1000 Teilnehmer in 68 Mannschaften. Erstmalig trat die SG Insel als Organisator auf und konnte drei Teams aus Dänemark und sechs aus Ungarn in Landessprache und mit Hymne begrüssen. Der SC Neheim holte bei den E-Jungs bereits den vierten Titel. Mit den Erfolgen der E (2004,2005) und der B (2004) sind die Sauerländer bislang der erfolgreichste Titelhamsterer. Im Finale bezwang Neheim - die selbst ernannten "Söhne Neheims" - den TuS Ricklingen (Sieger 2011) klar mit 5:1. Enger ging es bei der D-Jugend zu. Die SG Langenhorn/Enge (Nordfriesland) gewann gegen den SC Poppenbüttel, welcher im Vorjahr noch Sieger im E-Bewerb war, mit 4:3 im Neunmeter-Schießen. TuS Ricklingen holte sich dann doch noch den zweiten Erfolg beim Fehmarn Cup. Die Ungarn von Gödöllői SK unterlagen den Niedersachsen mit 1:2. Bei den B-Mädchen holte sich SV Bemerode, aus dem sechsten Bezirk von Hannover, im Endspiel den Sieg gegen die JSG Geest (7:0). Bei der JSG Fehmarn gab es nach den tollen Leistungen im Vorjahr durchwachsene Ergebnisse. Die E verlor im Viertelfinale gegen JFV Hillerse/Leiferde 1:2. Auch für die D war im Viertelfinale Endstation: 2:4 gegen Gödöllői SK, die C wurde Zehnter. Die Mädchen kamen nach 0:1 gegen  Gödöllői SK im Platzierungsspiel auf Rang sechs.