SAMSTAG, 08,10.2022

 

10.00  Kinderfestival TSV Heiligenhafen mit F I , II, III und IV

12.00   C I - JFG Ostsee

SCHÖNE HERBSTFERIEN !

Foto: Birte Wagener-Ehler
Foto: Birte Wagener-Ehler

03.10.2022

B-Juniorinnen - Oldenburger SV 4:0 (3:0):Nach einem gemeinsamen Frühstück in der Teestube ging es gestärkt in das Heimspiel zum zweiten Saisonsieg in Folge der auch in der Höhe völlig verdient war. Von Anfang an gingen die Mädels voll konzentriert zur Sache und das Spiel fand fast ausschließlich in der Oldenburger Hälfte statt. Somit war es nur eine Frage der Zeit wann das 1:0 fällt, Jill Liedtke erzielte in der 16. Minute das ersehnte Tor. Carlotta Meier netzte zum 2:0 ein (21.). Noch vor der Pause erhöhte wiederum J. Liedtke zum 3:0 für die Inselkickerinnen. Nach der Halbzeit ließen es die Mädels etwas ruhiger angehen, doch hatten sie das Spielgeschehen jederzeit im Griff. Endgültig den Deckel auf den zweiten Saisonsieg, machte wiederum J. Liedtke drauf (72.)..Aus einer super geschlossenen Mannschaftsleistung ist vieleicht nur Jill hervorzuheben, die sich immer mehr zur Torschützin vom Dienst entwickelt. 

 

Weiter sucht JSG/SVG fußballbegeisterte Mädels in den Jahrgängen 2006 bis 2009, die Lust und Laune haben.. Training ist Montags von 17 Uhr bis  18:30 Uhr und Freitags von 16:30 Uhr bis 18 Uhr.

 

C I - TSV Neustadt 3:5 (1:1): Die JSG war im Pokalfieber - Halbfinale und die Chance auf das Finale.Die Mannschaft um Ole Schwenn war super drauf und wollte weiterkommen obwohl der Gast war der Tabellenzweiter der Landesliga Ostholstein ist. Es war ein Spiel auf Augenhöhe welches mit viel Leidenschaft auf beiden Seiten geführt wurde. In der 31. Minute gerieten die Heimischen in Rückstand geraten, was Jonn Störtenbecker postwendend egalisierte.

Durch einen Zwischenfall in der Halbzeitpause - Disput eines Neustädter Spielers mit einem Zuschauer - wurde das Spiel mit einer Viertelstunde Verspätung wieder angepfiffen.Die Gäste kamen mit Schwung und sehr guten Aktionen und kamen durch einen Doppelschlag von Mohamad Albdullah zum 1:3 (37., 42.). Der Gastgeber wechselte offensiv und wurde immer stärker - was zum 2:3 durch Jeremy Kuhl führte (50.): Der TSV stellte nach einem Konter den alten Abstand durch Giray Redzheb schnell wieder her (52.).  Doch die mehr als  60 Zuschauer peitschten Blau-Schwarz immer wieder nach vorne. In der Schlussminute traf Jeremy Kuhl zum 3:4 und das Wunder war zum Greifen nah. Redzheb zerstörte in der Nachspielzeit die Träume. Ein klasse Pokalfight.

 

C II - TSV Neustadt II 5:1 (3:0): Klarer Sieg nach einem guten Spiel für die Gastgeber. In der ersten Halbzeit erspielte sich die SG ein deutliches Übergewicht und kam zu guten Torchancen, so dass die Gäste mit dem Halbzeitstand noch mehr als zufrieden sein konnten. Julian Schultze (8.,30.), Leon Göben (24.) sorgten für eine solide Führung zur Pause. Siyamend Jano legte nach (31.) Danach zeigte sich das Spiel etwas ausgeglichener. Die SG spielte jetzt gegen den scharfen Wind. So reichte es nach dem Ehrentreffer der Gäste (Lucas Prüss, 53.) noch zum 5:1 durch Maurice Linke (62.). Ein verdienter Sieg mit geschlossener Mannschaftsleistung.

 

D I - TSV Neustadt 7:0 (3:0): Am Mittwoch war der TSV Neustadt zu Gast. Fehmarn konnte sich mit dem Sieg für die Verbandsliga qualifizieren. Gelb-Schwarz hatte von Anfang an keine Chance und nach fünf Minuten traf Moaz Agina zum 1:0. Lee Borbon isehenswert zum 2:0 (23.). Nach einer Ecke von Jason Kuhl traf Noah Dahmen mit dem Kopf zum (27.). In der Halbzeit tauschte dann  Alejandro Vasic mit Felix Sehmel die Torhüterposition. Keeper Felix Sehmel wurde mit mehr Spielanteil belohnt. Jacob Witt traf zunachst zum 4:0 (35.), Sekunden später Enrico Fuhr  zum 5:0. Dann war es soweit  - Felix Sehmel aus16 Meter Entfernung einfach mal auf' dasTor, welch ein Strahl - 6:0 (38.). Tjorven Almes trug sich auch in die Torschützenliste ein (52), JSGG/SVG in der Verbandsliga.

 

Küstenkicker - D I 4:0 (2:0): Samstag ging es dann zum letzten Qualispiel nach Gleschendorf zu den Küstenkicker. Alle durften sich mal ausruhen und die Kids die nicht so viel Spielzeit bis dahin hatten durften von Anfang an ran. Ausruhen wurde wörtlich genommen.  Der Gast bekam gar nichts hin und verlor das letzte, bedeutungslose, Qualispiel. 

 

D II - SV Neukirchen 0:1 (0:0): Bei strömenden Regen konnten beide Teams in der Qualifikation nichts mehr ausrichten - es nur noch um die Plätze zwei und drei. Trotzdem ein starkes Fussballspiel mit deutlich höheren Chancenanteil für die Inselkicker. Wieder raf wieder das Sprichwort zu: "Wer vorne keins macht, bekommt hinten eins rein" und so geschah es durch einen Aufmerksamkeitsfehler der JSG-Abwehr in der 46.Minute dann auch und der SV Neukirchen traf zum 0:1 Endstand.

 

SG Wagrien - D III 8:0 (4:0): Gegen die Erste der Wagrier war der aufopfernd kämpfende Gast chancenlos.

 

E II - TSV Neustadt 1:19 (1:9): Die JSG-Kicker waren ab der ersten Minute von der körperlichen Überlegenheit der ein, zwei Jahre älteren Neustädter eingeschüchtert, Sie kamen nur in wenigen Situationen in die Zweikämpfe und selten dazu den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Den Ehrentreffer erzielte Lennox Sander. Alle waren sich der ungleichen Wettkampfsituation bewusst und ließen sich ihre gute Laune nicht verderben. Nach den Herbstferien geht es für Neustadt in die Kreisliga und die jungen JSG-Kids starten in der Kreisklasse B durch.

29.09.2022

JSG OH/Schönwalde - C II 6:1 (1:0): Bei der bisher sehr eindrucksvoll aufgetretenen JSGOH  in Schönwalde war die von Coach Crischan Müller gut eingestellte SG kämpferisch und konnte das Spiel über weite Strecken ausgeglichen gestalten. So lag der Gast zur Halbzeit auch nur mit 0:1 zurück (Felix Klodt - 13.). Nach dem Wechsel ließen die Kräfte bei den Knustkicker jedoch mehr und mehr nach, so dass auch durchgewechselt werden musste. Die JSGOH gewann mehr und mehr spielerisches Übergewicht. So fielen dann doch weitere Gegentore von Louis André (42.), Mick Noetzel (60.), Linus Schröder (60.) und jJasper Söhl (61.) zum 0:5 bevor ein Abstauber durch Julian Schultze (69.) doch noch zum verdienten Ehrentreffer führte. Eine Niederlage die dann doch etwas zu hoch ausfiel zumal Lasse Stoll das halbe Dutzend voll machte (69.).

 

SG Bosau/Sarau - D I 2:5 (1:3): Damit ist der Gast auf dem Weg zur Verbandsliga fast durch. In der dritten Minute traf Jason Kuhl nach einer schönen Ecke von Enrico Fuhr aus fünf Meter direkt unter die Latte zum 0:1. Dann zirkelte Lee Borbon unhaltbar mit einem Sonntagsschuss rechts oben in den Knick zum 0:2 (12.). Die Hausherren mit Anschluss zum 1:2 (28.). Kurz vor der Pause erwandelte Jacob Witt - auch wieder nach einer Ecke von Jason Kuhl - per direkter Abnahme zum 1:3 (29.). Nach Wiederbeginn erhöhte Jacob Witt zum 1:4 (33.) Bosau dann noch einmal - eher glücklich zum 2:4 (35.). Tjorven Almes machte nach einer Vorlage von Lee Borbon den Deckel drauf bei einem nie gefährdeten Sieg (45.). 

 

D II - SG Küstenkicker III 1:0 (1:0). Im vorletzten Spiel der Qualifikation konnten die JSG-Kicker im Heimspiel drei wertvolle Punkte erspielen. In einem packenden Spiel mit deutlicher Überlegenheit kamen die Heimischen jedoch nicht über ein 1:0 durch Theo Weetendorf hinaus (29.), Obwohl deutlich mehr drin gewesen wäre - durch den Sieg des TSV Heiligenhafen über den SV Neukirchen zogen die JSGler in der Tabelle an Neukirchen vorbei und belegen nun den wichtigen zweiten Platz.

 

SG Küstenkicker II - D III 4:2 (1:1): Im Vergleich zum Heimspiel versuchten die Gäste gleich von Beginn an die Kontrolle zu übernehmen. Dies gelang sehr eindrucksvoll und es waren sehenswerte Spielzüge zu sehen. Lasse Lafrentz belohnte die Bemühungen in der neunten Minute durch einen sehenswerten Treffer zum 0:1. In der Folge entwickelte sich ein spannendes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Mit dem Halbzeitpfiff fiel dann ein für JSG/SVG ein unglückliches aber gut herausgespieltes 1:1 durch einen Konter nach einer eigenen Ecke. Den zweiten Abschnitt begannen die Küstenkicker mit großem Druck und stellten das Ergebnis schnell auf 3:1. Blau-Schwarz aber kämpfte sich zurück und erzielte das verdiente Anschlusstor durch Fawad Torah (55.). Weitere Chancen blieben aber ungenutzt und so sorgte die Heimmannschaft schließlich für den 4:2 Endstand durch einen tollen Distanzschuss.

 

MTV Ahrensbök - E I 7:0 (2:0): Nach kurzem Abtasten ging das Spiel nur noch in eine Richtung -  in die des von Bastian Helming gehüteten Gästetores. Ahrensbök nutzte nahezu jede Unsicherheit der Gäste zu eigenen Torchancen. So kamen sie mit zwei schön herausgespielten Toren zum Pausentee.  Die JSG wollte danach noch einmal alles nach vorne werfen, jedoch schlug Ahrensbök noch gnadenloser zu. „Wir waren in allen Bereichen unterlegen. Ahrensbök hat verdient gewonnen. Bei noch konsequenterer Chancenauswertung hätte es auch zweistellig werden können“, so die konsternierten Trainer der JSG.

 

E I - TSV Heiligenhafen 4:2 (3:1): Bei gutem Wetter trafen sich die bislang sieglosen Mannschaften. Auf Seiten der Heimmannschaft war trotz des zuletzt enttäuschenden Ergebnisse von Verunsicherung keine Spur. Von Beginn an zeigten sie wer der Herr im Hause ist. Und so dauerte es auch nur bis zur fünften Minute  bis Fehmarn nach einer tollen Kombination durch Colin Kutschke den Ball zum 1:0 in den Maschen versenken konnte. Der Jubel über das 1:0 war kaum zum Erliegen gekommen da schoss Jakob Richardt nach einer starken Einzelleistung den Ball rechts am Torwart vorbei. Fehmarn jubelte noch und verschlief den Anstoß der Gegner - Heiligenhafen verkürzte durch  einen Glücksschuß zum 2:1.  Den letzten Angriff der JSG Fehmarn vor dem Wechsel konnte der Heiligenhafener Verteidiger nur zum Eckball klären. Zu diesem trat Hennes Lau an. Er schoss den Ball scharf hoch in den Strafraum und Karl Müller brauchte nur noch seinen Kopf hinhalten, und der alte Abstand war wieder hergestellt. Der TSV verkürzte (29). aberJ akob Richardt belohnte die Angriffsbemühungen der Heimischen mit dem 4:2 (39.). Die Trainer der Blau-Schwarzen waren mit der harten Gangart des Gastes nicht einverstanden. "Fünf verletzungsbedingte Wechsel - und der Trainer sagt nichts" , so Trainer Helge Maxe

 

JSG OH/Lensahn II - E II 7:2 (4:2): Die JSG hat im Spiel gegen den Lensahn vieles richtig gemacht. Nach 2:0 Rückstand verkürzt Jannik Bürger nach toller Vorlage von Jonte Glaser auf 2:1. 4:1 für den TSV, doch die Kids vom Knust ließen nicht locker und kamen durch Aki Serck, der den Ball erneut von Jonte Glaser zugepasst bekam auf 4:2 heran. Dann wurden die Abstände zu den Gegenspielern etwas zu weit und Lensahn kam immer öfter zu Torabschlüssen, die Gästekeeper Michel Deneke mit vielen herausragenden Paraden entschärfen konnte. Trotz starker Mannschaftsleistung von JSG/SG - ein verdienter Sieg der Heimischen.

Deshalb haben Kinder keine Lust mehr auf Sport

Kinder verlieren die Lust beim Sport

Laut der National Alliance for Youth Sports verlieren 70% der Kinder bis zum Alter von 13 Jahren die Lust am Sport und hören auf.

Immer wenn diese US-Amerikanische Statistik erwähnt wird, wird behauptet, dass davon meistens Kinder betroffen sind, die wenig Talent im Sport haben. Auch wird argumentiert, die Belastung durch die Schule sei in diesem Alter höher und andere Interessen hätten Vorrang. Diese Punkte zeichnen jedoch nicht das Gesamtbild der Ausstiegsquote ab.

Kindersport macht keinen Spaß mehr

In einer Studie der George Washington University (2014) wurden Probanden gefragt, warum sie grundsätzlich sportlich aktiv sind. 9 von 10 Kindern sagten, dass Spaß der Nummer 1 Grund ist, warum sie Kindersport treiben. Es wurden insgesamt 81 Punkte aufgelistet, warum Kinder Sport treiben. Darunter haben Motive, wie das Gewinnen (#48), das Spielen von Turnieren (#63) und das Trainieren mit einem Privattrainer (#66) eher schlecht abgeschnitten.

Für die Praxis heißt es: wenn Ihr Kind seinen Spaß am Sport verloren hat, wird es spätestens zu Beginn der Pubertät aus dem Kindersport aussteigen – unabhängig davon, wie talentiert es in dem Sport ist.

Um das zu vermeiden, fangen Sie an mit Ihrem Kind offen zu kommunizieren. Eltern sollen die Vertrauenspersonen sein und nicht diejenigen, die den Kindern Angst machen. Lernen Sie Ihrem Kind unvoreingenommen zuzuhören. Finden Sie den wahren Grund heraus, warum Ihr Kind den Spaß am Sport verloren hat und suchen sie gemeinsam nach Lösungen, wie Ihr Kind den Spaß am Sport erneut finden kann.

Wenn die Erfahrung im Kindersport nicht als Eigentum empfunden wird

Tausende von Kindern und Jugendlichen, die mit ihrer Sportart aufhören, suchen oft nach einer Beschäftigung, in der sie nicht von Erwachsenen kritisiert werden. Natürlich heißt das nicht, dass es keinen Rahmen für Training und Leibeserziehung geben soll, doch ein gutes Training darf dem Kind seine Selbstständigkeit nicht wegnehmen. Wenn man daran zweifelt, kann man sich die Frage stellen, warum ein Jugendlicher daran Spaß hat Computerspiele über 8 Stunden am Tag zu spielen. Einer der Hauptgründe aus psychologischer Sicht ist, dass das kein Elternteil und kein Coach über seine Schulter sieht und seine Leistung überprüft und kritisiert.

Wenn Sie als Erwachsener sagen „Wir haben eine Medaille gewonnen“ oder „wir haben ein Tor geschossen“, nehmen Sie dem Kind das Gefühl des Eigentums seiner Erfahrung und Leistung.

Wenn Sie zu denjenigen gehören, die von der Seitenlinie Ihrem Kind zurufen „schieß“, „wirf“ oder „lauf links“ statt es seine eigenen Entscheidungen treffen zu lassen, dann helfen Sie nicht. Sie nehmen dem Kind Erfahrungen und den Spaß am Spiel.

Ein äquivalentes Beispiel:Hilft es, wenn Ihr Chef Ihnen ständig über die Schulter guckt und Ihre Leistungen kommentiert, prüft oder gar kritisiert? Nein? Warum denken wir dann, dass es unseren Kindern und Jugendlichen hilft?

Akzeptieren Sie die Einstellung Ihres Kindes zum Sport. Helfen Sie Ihrem Kind seine Passion zu finden, anstatt sie von außen vorzuschreiben. Wenn Sie ein Wettkampfspiel von außen betrachten, können Sie klatschen und nach dem Spiel gratulieren.

Zur Abwechslung können Sie auch nichts sagen. Sollte Ihr Kind allein auf Sie zukommen, ist es ein Zeichen der Begeisterung für das Spiel und der Zuneigung zu Ihnen. Auch introvertierte Kinder können auf Ihre Art über Ihre Leidenschaft sprechen.

Kinder spielen zu wenig

Wenn Kinder in einem Team sind und nur wenige Spielminuten haben oder nach einem Fehler ausgewechselt werden, ist die Wahrscheinlichkeit eines frühzeitigen Ausstiegs aus dem Kindersport sehr hoch. Kindern ist es egal, wie gut Ihr eigenes Team oder wie bekannt Ihr Trainer ist, wenn Sie nichts zur Teamleistung beitragen. Eltern sollten Ihre Kinder vor Trainern schützen, deren einziges Ziel ist zu Siegen. Bringen Sie Ihr Kind in ein Umfeld, wo es sich nach seinem eigenen Rhythmus stetig entwickelt. 

Einer Studie des Josephean Institute zufolge würden 90% der Kinder lieber im Verliererteam tatsächlich spielen, statt auf der Bank der gewinnenden Mannschaft zu sitzen.

Kein Pokal ist es wert, nicht zu spielen.

Kinder haben Angst Fehler zu machen

In unterschiedlichen Studien berichten Kinder, dass einer der hauptverantwortlichen Gründe, warum sie mit ihrem Sport aufhören ist, weil sie Angst davor haben, Fehler zu machen. Sie haben Angst davor kritisiert oder angeschrien zu werden und auf der Bank zu sitzen.

Erfolgreiche Sportler wuchsen in einem Umfeld auf, in dem sie keine Angst vor Fehlern haben mussten. Sie wuchsen in einem Umfeld auf, wo sie dazu aufgefordert wurden zu probieren und zu versagen, und, wo ihnen klar gemacht wurde, dass Versagen ein grundlegender Teil der Entwicklung ist.

Trainer und Eltern, die Kinder bei fehlgeschlagenen Aktionen in einem Spiel ständig kritisieren und anschreien, bilden eine Sportkultur von Angst, die Kinder dazu bringt, mit dem Kindersport aufzuhören. Stattdessen sollten Trainer und Eltern Ihre Kinder loben, wenn sie ihre Fehler erkennen und hart an diesen arbeiten.

Kinder fühlen sich nicht respektiert

Bei der oben genannten Studie haben Kinder auch Angaben zu den wichtigen Eigenschaften gemacht, über die ein ausgezeichneter Trainer verfügen soll. Respekt und Ermutigung war die Nummer eins. Man kennt keinen Erwachsenen, der eventuelle Respektlosigkeit von Freunden, Familie oder Kollegen genießt. Doch in jedem Wettkampf werden Kinder, insbesondere von Trainern respektlos behandelt, weil sie einen Fehler gemacht haben. Um eine Sportart zu meistern bedarf es mehr als 10.000 Stunden Übung und trotzdem wird von einem 9-jährigen Kind erwartet, perfekt zu sein.

Die goldene Regel für Trainer und Eltern: Behandeln Sie das Kind so, wie Sie selbst als Erwachsener von Freunden und Familie behandelt werden möchten.

70% der Kinder teilen uns durch den Ausstieg aus dem Kindersport jährlich mit, dass wir als Eltern und Trainer versagt haben.

Doch wir können dies verändern. Wir können unseren Kindern dabei helfen ein großartiges sportliches Umfeld zu finden und sie „im Spiel“ halten. Wir können dies tun, indem wir besser mit ihnen kommunizieren, sie danach fragen, was sie tatsächlich möchten und ihnen die sportliche Erfahrung nicht wegnehmen. Wir können dies erreichen, indem wir sie mit dem Respekt behandeln, den sie verdienen, und sie im Sport scheitern lassen, damit sie aus ihren Fehlern lernen und sich weiterentwickeln.

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09.06. - 11.06.2023

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