23.09.2020

 

A-Junioren - SG Wagrien 2:3 (2:2,2:2) n.V.:Die Gastgeber waren von Anfang an voll im Spiel drin, die Zweikämpfe wurden hart aber fair geführt, damit kamen die Jungs der SG Wagrien zunächst nicht klar. Es war eine 180 Grad Wende zum letzten Testspiel. Max Utecht netzte nach schöner Vorarbeit durch Oscar Majora in der 14. Minute zum 1:0. Das 2:0 durch Max Utecht war definitiv eins aus der Kategorie "Tor der Woche", nach einem Pass in die Spitze nahm Utecht den Ball an, drehte sich und knallte den Ball aus 25 Metern oben recht in den Winkel (22.) Die beiden Gegentreffer durch Phil Baumgarn (40.) und Lennart Petersen (45+3)  fielen eigentlich aus dem Nichts. Nach dem Pausentee war es ein absolut ausgeglichenes Spiel, mit Chancen auf beiden Seiten. JSG/SVG bot dem Landesligisten ein tollen Pokalfight. Es ging in die Verlängerung. Blau-Schwarz machte nochmal Druck nach vorne - ohne Torerfolg. Dann konterte die SG Wagrien und es fiel der Siegtreffer durch Oskar-bahne Fink (109.). Trainer JSG/SVG Trainer Peter Thomm sagte zum Spiel:"Die Leistung meiner Jungs war heute sensationell stark, durch ein Gegentor in der 109. aus dem Pokal zu fliegen ist bitter, das haben die Jungs heute nicht verdient gehabt. Das war eine klasse Leistung von allen Beteiligten gegen einen Landesligisten , darauf können wir aufbauen! "

 

 JFG Ostsee - C-Junioren 2:4 (1:0): Am Donnerstag fuhr die C1 zum Kreispokal Auftakt nach Dahme. Die Jungs und Mädchen der JSG kamen überhaupt nicht ins Spiel .Fehlpässe reihten sich aneinander es fand kaum ein anständiger Spielaufbau statt, allerdings war es bei den Hausherren auch nicht besser Das Spiel wurde hitzig die Kicker von der JFG spielten grenzwertig -. der Schiedsrichter reagierte aber erst bei Erik Karapetyan - Fünf Minuten wegen Meckerns (18.) Dann gingen die Hausherren kurz vor dem Wechsel in Führung (28.). Die Knustkicker kamen gut aus Pause. Es lief viel besser, die Pässe kamen an da hatte die Pausenansprache der Trainer wohl gefruchtet . Aber trotzdem konnte die JFG zum 2:0 nachlegen (40) .Dies ließ sich Ahmed Besher Msalatti nicht gefallen holte sich die Kugel direkt nach dem Anstoß und lief einen starken Einzellauf über Rechts mit Zug  aufs Tor  und netzte das Ding eiskalt zum 2:1 ein (42.). Nun war der Knoten geplatzt und es lief gut für die Gäste. Nach dem Wiederanstoß ging alles auf das Tor der Hausherren - Msalatti wurde von Jesse Lafrentz wieder über die rechte Seite geschickt der das Leder gut verarbeiten konnte und zum 2:2 einschoss /49.).Nun wurde es richtig heiß die Hausherren spielten noch ruppiger. So gerieten Msalatti   und sein Gegenspieler aneinander und es gab eine Fünf Minuten Strafe für beide (51.). Die Unterzahl Situation nutzte Jesse Lafrentz für ein Sololauf aus der eigenen Hälfte und schlenzte die Pille über den Torwart der JFG ins Tor - 2:3 - Spiel gedreht (53.). Msalatti wieder im Spiel, sagte sich jetzt erst recht. Wieder mit Zug aufs Tor und abermals gefoult - Freistoß aus guter Position.  Hossien Rezai lang auf Besher Msalatti und der machte sein drittes Tor (60.). 

 

BSG Kellersee - C-Junioren 1:0 (0:0): Die Knustkicker wollten an Erfolg vom Kreispokal anknüpfen und legten sehr gut los mit richtig guten Stellungsspiel und Drang zum Tor. Die JSG kam immer wieder über Rechts um Ahmed   Msalatti in Szene zu setzten - es gab nur ein Problem das Tor wurde nicht getroffen. Die beste Chance durch Msalatti alleine auf das Tor - die Entscheidung links, rechts, oben oder flach - neben das Tor. Die BSG hatte kaum Möglichkeiten vor das Gehäuse der Gäste zukommen, alles lief gut bis zur Pause für die Gäste. Allerdings hätten es gut und gerne auch vier Tore sein können. 

Die Gastgeber kamen recht gut aus der Kabine und liefen das Tor von Joona Maxe immer häufiger an. Der hielt aber sehr gut..Die Kräfte der Gäste schwanden langsam und durch einen Konter kam Kellersee zum 1:0 (57.). Jetzt hieß es für die Fehmarner Kräfte sammeln und alles nach vorn - sie bekamen das Leder nicht über die Linie.

 

TSV Malente II - D II 0:4 (0:0): Beide Teams hatten ihre ersten drei Spiele gewonnen, so ging es um den Sieg in der Qualirunde. Die JSG begann selbstbewusst und hatte in den ersten zehn Minuten zwei Alutreffer durch Lenny Fickert und Malik Lux zu verzeichnen. Die ungewohnte Gegenwehr sorgte aber für zunehmende Verunsicherung bei den Inseljungs als der Ball einfach nicht ins Malenter Tor wollte. Fehmarn machte immer weiter auf und die Gastgeber konnten einige gefährliche Konter starten. Das Spiel wurde sehr zerfahren.

In der zweiten Hälfte hatte Kapitän Malte Hopp seinen großen Auftritt. Er wechselte von der Innenverteidigung in die Sturmspitze und sorgte für die nötige Durchschlagskraft. Er erzielte in der 39. Minute gleich mit seiner ersten Chance eiskalt das 0:1, nachdem Emil Heinrich super in die Spitze durchgesteckt hatte. Diego Wulf legte schön für Hopp zum 0:2 auf (45.). Beim 0:3 schaltete er am gegnerischen Strafraum am schnellsten bei einem Abpraller und versenkte wieder unhaltbar (50.)..Kurz vor dem Abpfiff traf er dann nach Doppelpass mit Elias Schöning über die rechte Seite zum 0:4. Mit dieser fast fast makellosen Torquote hat er sich wohl im Sturm fest gespielt.

Der Sieg in der Qualistaffel steht damit fest.

 

D III - TSV Heiligenhafen 0:5: So klar wie das Ergebnis war auch das Spiel. Der TSV dominierte und gewann verdient.

 

 EI - SG Pansdorf / Scharbeutz 14:1 (9:1): Zu einem nie gefährdeten  Sieg im ersten Qualifikationsspiel zur Kreisliga kamen die Blau-Schwarzen.Schon zur Pause lagen die Insulaner komfortabel vorn und legten nach dem Wechsel weiter nach. In die Torschützenliste konnten sich Enrico Fuhr (3) ,Jacob Lafrenz (3) , Tjorven Almes  (2) , Marie  Ganser (2) , sowie Jason Kuhl, Arbes Kabashi ,Maximilian Kleine und Alejandro Vasic mit jeweils einem Treffer eintragen. Nun heißt es den Schwung mit in die nächste Partie gegen den TSV Heiligenhafen am Samstag zu nehmen.

 

E II - SC Cismar 4:3 (2:2):  Ein spannendes Spiel bekamen die Zuschauer in Großenbrode zu sehen. Die Gäste gingen schnell mit 1: 0 in Führung welche Theo Weetendorf nicht viel später mit einem Sonntagsschuss egalisierte. Nach der erneuten Führung der Gäste sorgte Lucien Möhle für den 2 : 2 Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel war es ein munteres hin und her bis Dimitri Gkalentzos im Strafraum unsanft zu Fall gebracht wurde . Den fälligen Neunmeter verwandelte Lasse Lafrenz sicher . Lasse Lafrenz war es dann auch der zum vorentscheidenden 4:2  einschub. Mit dem Schlusspfiff verkürzte der SC .Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung, ragte Lennard Schulze heraus,  der seiner Mannschaft ein zuverlässiger Rückhalt im Tor war.

 

TSV Neustadt - E II 11:0 (5:0): Das erwartet schwere Spiel für die Gäste endete eindeutig. Neustadt stellte gleich zu Beginn der Partie die Weichen auf Sieg und zog bis zur Pause mit 5: 0 davon. In der 2. Halbzeit machten die Neustädter da weiter wo sie vor der Pause aufgehört haben . Die JSG hatte nicht viel entgegen zusetzen.

 

Warum hören Kinder und Jugendliche auf Sport zu treiben?

Kindersport und Dropout

Laut der National Alliance for Youth Sports hören 70% der Kinder mit dem organisierten Sport bereits bis zum Alter von 13 Jahren auf. Immer wenn diese US-Amerikanische Statistik erwähnt wird, wird behauptet, dass davon meistens Kinder betroffen sind, die wenig Talent im Sport haben. Auch wird argumentiert, die Belastung durch die Schule sei in diesem Alter höher und andere Interessen hätten Vorrang. Diese Punkte zeichnen jedoch nicht das Gesamtbild der Ausstiegsquote ab.

Es macht keinen Spaß mehr

In einer Studie der George Washington University (2014) wurden Probanden gefragt, warum sie grundsätzlich sportlich aktiv sind. 9 von 10 Kindern sagten, dass Spaß der Nummer 1 Grund ist, warum sie Sport treiben. Es wurden insgesamt 81 Punkte aufgelistet, warum Kinder Sport treiben. Darunter haben Motive, wie das Gewinnen (#48), das Spielen von Turnieren (#63) und das Trainieren mit einem Privattrainer (#66) eher schlecht abgeschnitten.

Für die Praxis heißt es: wenn Ihr Kind seinen Spaß am Sport verloren hat, wird es spätestens zu Beginn der Pubertät aus dem Sport aussteigen – unabhängig davon, wie talentiert es in dem Sport ist.

Um das zu vermeiden, fangen Sie an mit Ihrem Kind offen zu kommunizieren. Eltern sollen die Vertrauenspersonen sein und nicht diejenigen, die den Kindern Angst machen. Lernen Sie Ihrem Kind unvoreingenommen zuzuhören. Finden Sie den wahren Grund heraus, warum Ihr Kind den Spaß am Sport verloren hat und suchen sie gemeinsam nach Lösungen, wie Ihr Kind den Spaß am Sport erneut finden kann.

Wenn die Erfahrung nicht als Eigentum empfunden wird

Tausende von Kindern und Jugendlichen, die mit ihrer Sportart aufhören, suchen oft nach einer Beschäftigung, in der sie nicht von Erwachsenen kritisiert werden. Natürlich heißt das nicht, dass es keinen Rahmen für Training und Leibeserziehung geben soll, doch ein gutes Training darf dem Kind seine Selbstständigkeit nicht wegnehmen. Wenn man daran zweifelt, kann man sich die Frage stellen, warum ein Jugendlicher daran Spaß hat Computerspiele über 8 Stunden am Tag zu spielen. Einer der Hauptgründe aus psychologischer Sicht ist, dass das kein Elternteil und kein Coach über seine Schulter sieht und seine Leistung überprüft und kritisiert.Wenn Sie als Erwachsener sagen „Wir haben eine Medaille gewonnen“ oder „wir haben ein Tor geschossen“, nehmen Sie dem Kind das Gefühl des Eigentums seiner Erfahrung und Leistung.

Wenn Sie zu denjenigen gehören, die von der Seitenlinie Ihrem Kind zurufen „schieß“, „wirf“ oder „lauf links“ statt es seine eigenen Entscheidungen treffen zu lassen, dann helfen Sie nicht. Sie nehmen dem Kind Erfahrungen und den Spaß am Spiel.

Ein äquivalentes Beispiel:
Hilft es, wenn Ihr Chef Ihnen ständig über die Schulter guckt und Ihre Leistungen kommentiert, prüft oder gar kritisiert? Nein? Warum denken wir dann, dass es unseren Kindern und Jugendlichen hilft?

Akzeptieren Sie die Einstellung Ihres Kindes zum Sport. Helfen Sie Ihrem Kind seine Passion zu finden, anstatt sie von außen vorzuschreiben. Wenn Sie ein Wettkampfspiel von außen betrachten, können Sie klatschen und nach dem Spiel gratulieren.

Zur Abwechslung können Sie auch nichts sagen. Sollte Ihr Kind allein auf Sie zukommen, ist es ein Zeichen der Begeisterung für das Spiel und der Zuneigung zu Ihnen. Auch introvertierte Kinder können auf Ihre Art über Ihre Leidenschaft sprechen.

Sie spielen zu wenig

Wenn Kinder in einem Team sind und nur wenige Spielminuten haben oder nach einem Fehler ausgewechselt werden, ist die Wahrscheinlichkeit eines frühzeitigen Sportausstiegs sehr hoch. Kindern ist es egal, wie gut Ihr eigenes Team oder wie bekannt Ihr Trainer ist, wenn Sie nichts zur Teamleistung beitragen. Eltern sollten Ihre Kinder vor Trainern schützen, deren einziges Ziel ist zu Siegen. Bringen Sie Ihr Kind in ein Umfeld, wo es sich nach seinem eigenen Rhythmus stetig entwickelt. 

Einer Studie des Josephean Institute zufolge würden 90% der Kinder lieber im Verliererteam tatsächlich spielen, statt auf der Bank der gewinnenden Mannschaft zu sitzen.

Kein Pokal ist es wert, nicht zu spielen.

Kinder haben Angst Fehler zu machen

In unterschiedlichen Studien berichten Kinder, dass einer der hauptverantwortlichen Gründe, warum sie mit ihrem Sport aufhören ist, weil sie Angst davor haben, Fehler zu machen. Sie haben Angst davor kritisiert oder angeschrien zu werden und auf der Bank zu sitzen.Erfolgreiche Sportler wuchsen in einem Umfeld auf, in dem sie keine Angst vor Fehlern haben mussten. Sie wuchsen in einem Umfeld auf, wo sie dazu aufgefordert wurden zu probieren und zu versagen, und, wo ihnen klar gemacht wurde, dass Versagen ein grundlegender Teil der Entwicklung ist.

Trainer und Eltern, die Kinder bei fehlgeschlagenen Aktionen in einem Spiel ständig kritisieren und anschreien, bilden eine Sportkultur von Angst, die Kinder dazu bringt, mit dem Sport aufzuhören. Stattdessen sollten Trainer und Eltern Ihre Kinder loben, wenn sie ihre Fehler erkennen und hart an diesen arbeiten.

Sie fühlen sich nicht respektiert

Bei der oben genannten Studie haben Kinder auch Angaben zu den wichtigen Eigenschaften gemacht, über die ein ausgezeichneter Trainer verfügen soll. Respekt und Ermutigung war die Nummer eins. Man kennt keinen Erwachsenen, der eventuelle Respektlosigkeit von Freunden, Familie oder Kollegen genießt. Doch in jedem Wettkampf werden Kinder, insbesondere von Trainern respektlos behandelt, weil sie einen Fehler gemacht haben. Um eine Sportart zu meistern bedarf es mehr als 10.000 Stunden Übung und trotzdem wird von einem 9-jährigen Kind erwartet, perfekt zu sein.

Die goldene Regel für Trainer und Eltern: Behandeln Sie das Kind so, wie Sie selbst als Erwachsener von Freunden und Familie behandelt werden möchten.

70% der Kinder teilen uns durch den Ausstieg aus dem Sport jährlich mit, dass wir als Eltern und Trainer versagt haben.

Doch wir können dies verändern. Wir können unseren Kindern dabei helfen ein großartiges sportliches Umfeld zu finden und sie „im Spiel“ halten. Wir können dies tun, indem wir besser mit ihnen kommunizieren, sie danach fragen, was sie tatsächlich möchten und ihnen die sportliche Erfahrung nicht wegnehmen. Wir können dies erreichen, indem wir sie mit dem Respekt behandeln, den sie verdienen, und sie im Sport scheitern lassen, damit sie aus ihren Fehlern lernen und sich weiterentwickeln.

 

Von kindersportwissen.de 

Letzte Aktualisierung: 23/09//20 - 19:42:58