JUGENDFUSSBALL  AUF  DER  INSEL  FEHMARN

NICK - 2024 PARIS ?

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Olympische Jugendspiele in Buenos Aires: 17-jähriger Fehmaraner Nick Schmahl springt auf Platz fünf

Bester Europäer in Südamerika

Nick Schmahl mit seinen stolzen Eltern Marion und Andre Schmahl vor dem Maskottchen der Olympischen Jugendspiele in Buenos Aires: #Pandi.© fehmarn24/Marcus Christoph
Nick Schmahl mit seinen stolzen Eltern Marion und Andre Schmahl vor dem Maskottchen der Olympischen Jugendspiele in Buenos Aires: #Pandi.© fehmarn24/Marcus Christoph

16.10.18 - BUENOS AIRES - Von Marcus Christoph - Am Ende ballte Nick Schmahl die Faust zum Jubel. Im allerletzten Sprung bei den Olympischen Jugendspielen in Buenos Aires erzielte der Weitspringer aus Todendorf am Montag mit 7,27 Metern seine beste Weite und kletterte so im Gesamtklassement noch auf einen starken fünften Rang. Bis dahin hatte er in einem Feld von ursprünglich 16 Startern auf dem achten Platz rangiert.

Dabei musste der Fehmaraner während des Turniers eine echte Durststrecke überstehen. Schon den ersten Wettkampftag hatte er mit drei Fehlversuchen beendet (wir berichteten) – und genauso ging es zunächst auch im zweiten und entscheidenden Durchgang weiter. Wieder fand Nick den Absprung nicht richtig. Einmal mehr schnellte die rote Fahne des Kampfrichters in die Höhe. So durfte es doch nicht weitergehen.

„Das hat mich schon zum Grübeln gebracht“, beschreibt Nick seinen Gemütszustand, der zu diesem Zeitpunkt so gar nicht zu dem sommerlich heiteren Wetter im Leichtathletik-Stadion des Olympia-Geländes passen wollte.

Doch der Insulaner, der sich nach dem durchwachsenen ersten Turniertag vorgenommen hatte, „einfach noch mal zu zeigen“, was in ihm steckt, fand nach den wettkampftagsübergreifend vier Fehlversuchen wieder in das Turnier zurück: Zunächst mit einem Sprung über 7,03 Meter. Dadurch stellte er schon einmal sicher, dass er einen zweiten Sprung in die Wertung einbringen würde. Denn der Wettbewerbsmodus sieht vor, dass bei den Startern die jeweils besten Weiten der beiden Wettkampftage addiert werden. 

Vor allem aber wichen Verunsicherung und Nervosität zugunsten von Sicherheit und Selbstbewusstsein: „Mit den Sprüngen, die dann kamen, wurde ich immer motivierter, und es wurde immer besser.“ Der dritte Versuch wies eine Weite von 7,04 Metern aus, ehe die eingangs geschilderte Steigerung um 23 weitere Zentimeter folgte. So hätte der Wettbewerb eigentlich ruhig noch ein wenig länger gehen können, scherzte Nick angesichts des Aufwärtstrends zum Turnierende hin.

Das Gesamtklassement weist für Nick einen Wert von 14,40 Metern aus, der sich aus dem Bestwert vom Freitag (7,13 Meter) und den 7,27 Metern am Montag zusammensetzt. Die Leistung ist noch einmal höher zu bewerten, da er in den zurückliegenden Tagen gesundheitlich angeschlagen war.

Dem Fehmaraner kam aber auch entgegen, dass mit dem US-Amerikaner Malcom Clemons ein Starter beim zweiten Durchgang nicht antrat, der am ersten Tag noch Fünfter war. Zudem unterliefen dem Südafrikaner Jason Donavan Tito, der am Freitag auf dem dritten Platz rangierte, am Montag gleich vier Fehlversuche, sodass er ans Ende der Rangliste zurückfiel.

An der Spitze lieferten sich der Kubaner Lester Alcides Lescay Gay und der Australier Joshua Cowley ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende machte ein einziger Zentimeter den Unterschied. Der Springer von der Zuckerinsel brachte es insgesamt auf 15,54 Meter (7,65 und 7,89) und sicherte sich die Goldmedaille. Der Kontrahent aus „Down Under“ erzielte 15,53 Meter (7,71 und 7,82) und musste mit Silber vorliebnehmen. Bronze ging an den Japaner Koki Wada (15,12 / 7,46 / 7,66). Auf Platz vier folgte Adrian Henrique Vieira aus Brasilien (14,94 / 7,44 / 7,50).

Nach Tagen höchster Konzentration und Anstrengung will Nick nach dem Wettkampfstress erst einmal eine kleine Verschnaufpause einlegen: „Jetzt ruhe ich mich erst mal ein bisschen aus.“ Auf dem Programm stehen noch eine Tour für die Sportler durch Buenos Aires sowie die feierliche Abschlusszeremonie am morgigen Donnerstag im olympischen Dorf, auf die Nick sich angesichts der sehr eindrucksvollen Eröffnungsfeier vor elf Tagen im Zentrum der argentinischen Hauptstadt freut. Das abendliche Spektakel auf der Avenida 9 de Julio hatte es dem Fehmaraner besonders angetan: „Das war eine coole Show. Das bleibt echt im Kopf.“ Rund 200000 Menschen sahen die spektakulären Artistik-Einlagen der Theatergruppe Fuerza Bruta am Obelisken, dem Wahrzeichen der Stadt, die sich mit grandiosen Lichteffekten und Feuerwerken abwechselten.

Aber auch die Stimmung auf den Sportanlagen und das internationale Flair, das die über 4000 jungen Sportler aus 206 Ländern verbreiteten, haben Eindruck auf Nick gemacht: „Das ist schon etwas Besonderes.“ Und es macht Lust auf mehr. Denn einen großen Traum hat der Insulaner schon: Die Teilnahme an den olympischen Sommerspielen 2024 in Paris. Eine schöne Perspektive.

P.S.: Am 10.05.2008 traf Nick beim 1:1 gegen den TSV Neustadt als Linksaußen zum ersten Mal für unsere Farben. In der E-Jugend wechselte er ins Tor und war danach auch im DFB-Stützpunkt Eutin bzw Neustadt.

F-JUNIOREN AUF DER LOHMÜHLE

06.10.18 - Zum Regionalligaspiel des VfB Lübeck gegen BSV Rehden (0:0) liefen die Kids -  F-Junioren -  von René Buschmann und Christian Altmann mit dem Gastgeber auf der Lohmühle auf. Sicherlich ein unvergessliches Erlebnis für die jungen Kicker. >>>

Nick Schmahl vom TSV Heiligenhafen fliegt nach Buenos Aires / Sonnabend Weitsprung-Meeting auf Fehmarn

Unser Stand-by-Keeper auf dem Weg zu den Olympischen Spielen

Nick Schmahl springt am Sonnabend beim Weitsprungmeeting auf Fehmarn.© Fehmarn24/Meier
Nick Schmahl springt am Sonnabend beim Weitsprungmeeting auf Fehmarn.© Fehmarn24/Meier

19.09.18 - HEILIGENHAFEN/FEHMARN -frm- Für den 17-jährigen Fehmaraner Nick Schmahl, der bekanntlich für den TSV Heiligenhafen startet, erfüllt sich im Oktober der Traum vieler Sportler: Einmal bei den Olympischen Spielen dabei sein. Der U-18-Weitsprungeuropameister wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund für die III. Olympischen Jugend-Sommerspiele, die vom 6. bis 18. Oktober in Buenos Aires stattfinden, nominiert.

„Die Europameisterschaften mit dem überraschenden Titelgewinn waren schon mega, aber Olympia toppt alles. Ich freue mich wahnsinnig“, so Schmahls Kommentar. In der argentinischen Hauptstadt werden mehr als 3000 Athleten zwischen 15 und 18 Jahren aus aller Welt bei 185 Wettbewerben um Medaillen kämpfen.Mit seiner Bestleistung von 7,46 Meter steht Schmahl aktuell auf Rang neun in der Weitsprung-Weltbestenliste. Der junge Fehmaraner wittert seine Chance und bereitet sich sehr konzentriert auf den Jahreshöhepunkt vor. „Normalerweise beenden wir im September die Wettkampfsaison und beginnen ab Mitte Oktober mit den Vorbereitungen für das nächste Jahr. Aber ich brauche jetzt Wettkämpfe, um fit für Buenos Aires zu sein.“ Deshalb haben der leitende Landestrainer Hinrich Borckmann sowie die Verantwortlichen des TSV Heiligenhafen und des SV Fehmarn einen ganz besonderen Wettkampf für Nick organisiert: ein Weitsprung-Meeting auf Fehmarn.

„Die Anlage auf Fehmarn ist top und liefert beste Voraussetzungen für einen tollen Wettkampf“, erläutert Brockmann und Frank Meier vom TSV Heiligenhafen fügt hinzu: „Nick ist Fehmaraner, daher ist es für ihn auch emotional etwas ganz Besonderes, auf Fehmarn einen Wettkampf zu bestreiten. Natürlich hoffen wir auf viele interessierte Zuschauer. Dickes Dankeschön an die Stadt Fehmarn und den SV Fehmarn für die Unterstützung.“

Für Schleswig-Holsteins Weitspringer ist es jedenfalls Ehrensache, bei diesem Springen dabei zu sein. Mit Marcel Lienstädt vom TSV St.Peter-Ording wird auch der Jahresbeste an den Start gehen. Der 25-Jährige wurde im Sommer Vierter der deutschen Meisterschaften und hat eine Bestleistung von 7,62 Meter. 

Die Wettkämpfe am Gahlendorfer Weg in Burg beginnen um 14 Uhr mit einem Springen der zehn- bis 15-jährigen Nachwuchsathleten, bevor um 15 Uhr der Hauptwettkampf startet. Der Eintritt ist frei, für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Weitsprung:

„Echt irre“: 16-jähriger Fehmaraner Nick Schmahl U18-Europameister

Mit 7,60 Meter gewann Nick Schmahl die U18-Europameisterschaft im Weitsprung. © Fehmarn24/Kai Peters
Mit 7,60 Meter gewann Nick Schmahl die U18-Europameisterschaft im Weitsprung. © Fehmarn24/Kai Peters

FEHMARN -hö-„Es ist echt irre“, konnte es Frank Meier, Heimtrainer des 16-jährigen Fehmaraners Nick Schmahl, der für den TSV Heiligenhafen startet, kaum fassen, dass sein Schützling im ungarischen Györ am Sonntagabend mit einem Riesensatz von 7,60 m zum U18-Europameistertitel sprang.

Doch zugetraut hat er dem Todendorfer den Titel allemal, denn „er kann sich ungemein fokussieren und bleibt trotzdem locker“. Nach dem ersten Durchgang hatte Nick Schmahl mit 7,13 m noch auf Platz zwei gelegen, doch im zweiten haute er so richtig einen raus: 7,60 m. Da kam die Konkurrenz nicht mehr annähernd mit. Auf den Medaillenrängen wurden 7,29 m für Davide Favro (Italien) und 7,22 m für Bryan Mucret (Frankreich) notiert. Allerdings konnten diese Sprünge nicht in den Bestenliste aufgenommen werden, da zu viel Rückenwind herrschte. Frank Meier geht nun fest davon aus, dass der Deutsche Leichtahletikverband (DLV) Nick Schmahl für die olympischen Jugendspiele vom 6. bis 18. Oktober im argentinischen Buenos Aires nominiert. Die DLV-Norm, unter die ersten Sechs zu kommen und bester Deutscher zu sein, hat er erfüllt – „echt irre“.

Nick spielte auch sehr erfolgreich Fußball. Beim Pfingstturnier des TSV Neustadt erzielte der "Linke" 2008 sein erstes von vielen Toren für die JSG. In der E- Jugend wechselte er ins Tor und war als einer der besten Keeper des Kreises DFB-Stützpunkt Spieler. Vor gut einem Jahr setzte er alles auf die Karte Leichtathletik. Als Not am Mann war unterstützte er noch Mitte Mai unsere B- Junioren im Tor. 

E III - JUNIOREN

STAFFELSIEGER KREISKLASSE B NORD

Die E-III-Junioren der JSG Fehmarn haben es geschafft. Sie sind Staffelsieger der Kreisklasse B. Die Kids, hier mit Bjarne Struck (r.), dürfen sich nun über glänzende Plaketten freuen, die ihnen nach dem Sieg in Riepsdorf überreicht wurden.© fehmarn24/pri
Die E-III-Junioren der JSG Fehmarn haben es geschafft. Sie sind Staffelsieger der Kreisklasse B. Die Kids, hier mit Bjarne Struck (r.), dürfen sich nun über glänzende Plaketten freuen, die ihnen nach dem Sieg in Riepsdorf überreicht wurden.© fehmarn24/pri

Mit 14 Siegen bei jeweils einem Remis und einer Niederlage bei 150:33 Toren holte das Team der JSG Fehmarn mit sechs Punkten Vorsprung auf den BC Germania Altenkrempe überlegen den Titel.

Trainer des Teams waren Bjarne Struck und Hüseyin Hisir.

13. Fehmarn-Cup  08.06.-10.06.2018

1062 Teilnehmer beim 13. Fehmarncup 2018

Bei strahlendem Sonnenschein konnten die beiden Organisatoren Ralf Albers und Heinz Jürgen Fendt mit ihren vielen Helferinnen und Helfern insgesamt 1062 Fußballerinnen und Fußballer mit ihren Betreuern, Eltern und Freunde im Wisser-Stadion in Burg begrüßen. Darunter fünf Teams aus Ungarn und ein Team aus Dänemark. 

Nach dem Einmarsch der Mannschaften, dem Abspielen der Nationalhymnen, dem Hissen der Fehmarncupflagge eröffnete Tourismusdirektor Oliver Behncke im Beisein von Bürgervorsteherin Brigitte Brill und Bürgermeister Jörg Weber offiziell. 

 Der Ball rollte auf sieben Plätzen in Burg, Landkirchen und Dänschendorf. 

DIE SIEGER

B-Junioirinnen: 1.FC Lübars Berlin
B-Junioirinnen: 1.FC Lübars Berlin
C-Junioren: Walddörfer SV
C-Junioren: Walddörfer SV

D-Junioren: SV Preußen Reinfeld
D-Junioren: SV Preußen Reinfeld
E-Junioren: SG Ahlenstedt/Ottendorf/Bargstedt
E-Junioren: SG Ahlenstedt/Ottendorf/Bargstedt

Bei den C Junioren hieß der Fehmarn Cup Sieger Walddörfer SV. In einem hochklassigem Finale bezwang man den ATS Buntentor mit 3:0 (2:0). Bei den D Junioren trafen zwei technisch gut spielende Mannschaften im Finale aufeinander. Der SV Preußen Reinfeld siegte gegen die Brandenburger, den Teltower FV, mit 1:0 (0:0). Das Finale der E Junioren endete 0:0 und musste in einem Neunmeterschiessen zwischen den Endspielgegnern SV Eichede und der JSG Ahlerstedt/Ottendorf/Bargstedt entschieden werden. Die JSG aus Niedersachsen hatten am Ende mit 5:4 die Nase vorn. Der 1.FC Lübars aus Berlin traf im Finale der B- Juniorinnen auf den ungarischen Vertreter Viktoria FC. Eine Neuauflage des letztjährigen Finales. Nach regulären Spielzeit stand es 0:0 und somit musstete auch hier eine Entscheidung im Neunmeterschiessen fallen. Die Berlinerinnen gewannen hier mit 3:2 und konnten sich für das verlorene Finale 2017 revanchieren. 

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kultKIT - Mikroprojekt 

 "Manzi" Meier von der JSG Fehmarn Initiator

"Kinder- und Jugendfußball in Deutschland u. Dänemark"

2-tägiges Seminar am 10./11.03.18 im Uwe Seeler Fußball Park in Malente

Gruppenfoto kultKIT Seminar
Gruppenfoto kultKIT Seminar

Am 10./11.03.2018 fand im Uwe Seeler Fußball Park in Malente ein durch die EU gefördertes kultKIT-Mikroprojekt unter dem Namen "Kinder- und Jugendfußball in Deutschland - Børne- og ungdomfodbold i Danmark" statt.

Ins Leben gerufen und organisiert wurde die Veranstaltung durch die JSG Fehmarn und dem Rødby Boldklub, in enger Zusammenarbeit mit dem Kreisfußballverband Ostholstein (KFV OH), der Danske Boldspil-Union (DBU) Lolland-Falster und dem Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV). 

Nach der Begrüßung und kurzer Vorstellung des kultKIT-Mikroprojektes durch den Organisator auf deutscher Seite, Manfred Meier, ging es dann auch gleich los. 

Die vom SHFV entsandten Referenten Oliver Voigt und Gerd Pomorin starteten mit dem Thema Talentförderung in Deutschland. Hierzu stieg man gleich in die Praxis ein. 

Die weibliche U11 Landesauswahl Schleswig-Holstein konnte bei ihrem Auswahltraining beobachtet werden. Parallel trainierte auch die männliche U15 Landesauswahl Schleswig-Holstein.

Die 22 deutschen und dänischen Teilnehmer aus den Vereinen und Verbänden der Kreise Ostholstein, Lübeck und Lolland/Falster fanden von Beginn an schnell zueinander und nutzen die dargebotenen Trainingseinheiten zu themengebundenem informellen Austausch.

Durch vorhandene deutsch-dänische Sprachkompetenz auf beiden Seiten war dies auch gut möglich. Fehlten fachspezifische Begrifflichkeiten, so konnte der anwesende Dolmetscher zur Hilfe genommen werden.

So konnten die dargebotenen Trainingsinhalte Koordination, Stabilität und diverse Spielformen sowie der Auftritt der Auswahltrainer besprochen werden. Die Referenten des SHFV begleiteten dies fachlich.

Am Nachmittag des 1. Seminartages wurde das "Europäisches Hansemuseum Lübeck" aufgesucht und die Gruppe in einer 90-minütigen Führung durch das größte Museum zu 800 Jahre Hansegeschichte (auf fast 12.000m²) geführt. Hierzu gehören auch das ehemalige Dominikanerkonvent, das Burgkloster, mit Gericht, Gefängnis, Kirchplatz, Beichthaus und Spielplatz. 

Im Zusammenspiel von beeindruckenden Rauminszenierungen, Kabinetten mit wertvollen Originalobjekten, neuester Museumstechnik und interaktiven Angeboten vermittelt das Museum ein informatives wie faszinierendes Bild von der Welt der Hanse und ihren Auswirkungen, die bis in unsere Gegenwart reichen. 

Nach dem Besuch des "Hansemuseums" ging es fußläufig durch die Lübecker Altstadt zum Brauberger - Traditionsbrauerei zu Lübeck.

Mit einem gemeinsamen Essen in den Katakomben des Brauberger und weiteren tollen Gesprächen zu dem bisher erlebten, endete ein ereignisreicher Tag für die Projektteilnehmer mit der Rückfahrt von Lübeck in den Uwe Seeler Fußball Park in Malente.

Mit einem gemeinsamen Frühstück startete der zweite Seminartag.

Im Anschluss daran waren es erneut die Referenten vom SHFV Oliver Voigt und Gerd Pomorin, die die Verbandsstruktur des DFB darstellten. 

Als weitere Themen standen die DFB Ausbildungsvision Kinder- und Jugendfußball, die neuen Leitlinien DFB und die Trainerausbildung in Deutschland auf dem Programm.

Gerade im Bereich des Kinderfußballs konnte schnell festgestellt werden, dass die deutschen und dänischen Ausbildungsvisionen nicht so weit auseinander liegen.

Die Dänen ziehen es vor auch den sportlichen Wettkampf, in kleineren Gruppen, auf kleinen Spielfeldern durchzuführen. Unter 7 Jahre alte Kinder spielen 3:3, bei der U9 sind es 5:5 und bis zur U13 8:8, damit jeder Spieler möglichst viel am Spiele beteiligt ist und Ballaktionen hat. Erst danach wird auf Großfeld 11 gegen 11 gespielt.

In Deutschland wird von der U6 bis zur U11 7:7 gespielt, wobei Absprachen auch eine Reduzierung zulassen. Bis zur U13 sind es 9:9 und ab der U14 wird auf Großfeld 11:11 gespielt. Dies ist nur eine Darstellung von kleinen Abweichungen zwischen dem dänischen und deutschen Kinderfußball.

Auch wurde noch einmal auf das am ersten Seminartag beobachtete Training der Auswahlmannschaften eingegangen und die Talentförderung in Deutschland besprochen.

Es herrschte immer ein Austausch zwischen den Referenten und den Projektteilnehmern und den Projektteilnehmern untereinander, das machte auch das gesamte Seminar aus.

In einer Gruppenarbeit sollte jede Gruppe einmal darlegen, was sie unter einem "Talent" verstehen. Die unterschiedlichen Definitionen hierzu wurden erörtert und führten zu einer regen Diskussion. Selbstverständlich wurde den Teilnehmern noch die Definition "Talent" des DFB dargelegt. Diese detaillierte Beschreibung dient den Auswahltrainern als Hilfe, ihre Sichtungen vorzunehmen, um Talente auszuwählen.

Nach dem Mittagessen konnten die Projektteilnehmer einer Führung durch die geschichtsträchtige Liegenschaft von Malente bei wohnen. 

Das erhaltene "Taktikzimmer"  und die Schlafräume, benannt nach Nationalspielern, beeindruckten die Teilnehmer. Im Taktikzimmer  konnte der Bundestrainer 1974 Helmut Schön vor einem Rücktritt (aufgrund der Niederlage gegen die DDR) bewahrt werden. Bekanntlich stand am Ende der Gewinn der Weltmeisterschaft 1974. 

Der Begriff "Der Geist von Malente" war geboren.

Ein schnippischer Hinweis zur Europameisterschaft 1992 in Schweden durfte durch einen dänischen Trainerkollegen nicht fehlen. Bekanntlich schlug Dänemark Deutschland im EM-Finale 1992 mit 2:0. 

Als letzten Themenpunkt stellte uns der Referent des SHFV Rüdiger Rieck das Schiedsrichterwesen vor. Im Rahmen seines Vortrages wurde dann bekannt, dass es bereits Kooperationsformen im Schiedsrichterwesen mit Dänemark gibt.

In naher Zukunft ist es geplant, dass dänische Schiedsrichtergespanne im Bereich der Verbandsliga und Kreisliga deutsche Partien leiten und genauso sollen dann deutsche Schiedsrichtergespanne länderübergreifend "pfeifen".

Nach Kaffee und Kuchen galt es dann für alle Projektteilnehmer die Heimreise anzutreten. 

Alle waren sich einig, dass es ein abwechslungsreiches inspirierendes Wochenende war. Es herrschte auch Einigung darüber, die Kontakte zu erhalten und zukünftig weiter auszubauen. 

In diesen zwei Tagen wurde der Leitgedanke des kultKIT-Programmes Brücken zwischen Menschen der Regionen zu bauen und so ein Wegweiser zu sein für ein besseres sprachliches und kulturelles Verständnis, gelebt.

Eine tolle Erfahrung für jeden Teilnehmer.

Ein großer Dank richtet sich an alle Beteiligten, die maßgeblich zu diesem tollen Seminar beigetragen haben.

Insbesondere Paul Musiol vom SHFV, der die Inhalte koordinierte und die Referenten aussuchte. Dann den Referenten Oliver Voigt, Gerd Pomorin und Rüdiger Rieck selbst. Der Verbandssportschule "Uwe Seeler Fußball Park" in Malente, dem Kreisfußballverband Ostholstein, DBU Lolland-Falster, den kultKIT-Partnern der Stadt Fehmarn, Beate Burow und Lolland Falster, Louise Boye Moe und den Organisatoren Henrik Andersen und Manfred Meier.

Henrik Andersen und Manfred Meier kennen sich seit über 4 Jahren durch gegenseitige Besuche bei ihren Turnieren.

Fehmarn, 13.03.2018

kultKIT Organisatoren Henrik Andersen und Manfred Meier (JSG Fehmarn)
kultKIT Organisatoren Henrik Andersen und Manfred Meier (JSG Fehmarn)

Jahreshauptversammlung: Sebastian Wagener als 1. Vorsitzender weiter an der Spitze

Beitragserhöhung bei der JSG

einstimmig angenommen

Einstimmig wurde die Beitragserhöhung der JSG Fehmarn bei der Jahreshauptversammlung angenommen. Hier der Vorstandstisch bei der Wahl des 1. Vorsitzenden Sebastian Wagener.© Fehmarn24/Braesch
Einstimmig wurde die Beitragserhöhung der JSG Fehmarn bei der Jahreshauptversammlung angenommen. Hier der Vorstandstisch bei der Wahl des 1. Vorsitzenden Sebastian Wagener.© Fehmarn24/Braesch

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Letzte Aktualisierung: 18/10/18 - 14:03:58