28.02.2024

C-Junioren glücklich 2:2 bei SSC Hagen-Ahrensburg

 Die C-Junioren der SG Fehmarn-Grossenbrode traten am Sonntag bei der SSC Hagen Ahrensburg an. In den ersten 20 Minuten dominierte man das Spiel und kam zu zahlreichen Tormöglichkeiten. Finn Ossenbrüggen (5.) nutzte eine dieser guten Möglichkeiten. Danach baute die Truppe von Coach Ole Schwenn dann aber deutlich ab. Man fand über weite Strecken keinen Zugriff mehr auf die Gegner, der den Ball gut in seinen Reihen laufen lassen konnte. Lennart Königer im Tor musste mehrfach mit guten Paraden aufwarten. Trotzdem fiel das 1:1 (33.Th.Hemptenmacher) dann aus einer unglücklichen Freistoßsituation, bei der kein Spieler eingriff und der Aufpraller dann an Königer vorbei den Weg ins Tor fand.

 n Hälfte zwei setze sich das gute Spiel des SSC fort. Die SG konnte deren Spielfluss kaum unterbinden oder gar eigene Angriffe aufbauen. Dies führte dann auch zur einer verdienten 2:1-Führung (42. Mrozek) des SSC.  Nur der gut aufgelegte Lennard Königer im Tor verhinderte einen höheren Rückstand in dieser Phase. In den letzten 10 Minuten der Partie konnte die SG dann aber das Spiel doch noch einmal stärker wieder an sich reißen und selbst einige gute Angriffe initiieren. Lenny Fickert konnte sich im 1 gegen 1 auf der linken Seite durchsetzen und den Ball dann flach ins rechte untere Eck zum umjubelten 2:2 versenken. Insgesamt aber ein glückliches Ergebnis aus Sicht der Gäste.

Königer - J.Kuhl, B.Unger, M.Hopp, Dahmen - Heinrich, Schöning, T.Torah - J.Witt, Ossenbrüggen, A.Bashuev

eingewechselt: Fickert, J.O.Witt, M.Agina, Reining, X.Utech

Beste Spieler: sehr wechselhafte Mannschaftsleistung

SR: Johs.Ihly, SV Großhansdorf - gut.

 

Im Rahmen des Freundschaftsspieles der weiblichen D-Juniorinnen gegen den FC Nakskov aus Dänemark übergab Anneke Höpner vom Barfusspark Fehmarn neue Trainingsanzüge an das von Carlotta Meier trainierte Team. Kapitänin Silena Laske bedankte sich bei Anneke Höpner mit einem Blumenstrauß und ein paar Pralinen. Das Spiel endete mit 3:6 (1:3) für die dänischen Gäste. Die Tore für den Gastgeber erzielten Leonie Ganser und Silena Laske (2).

Bevor das Team von Rune Follemand Nielsen die Heimreise antrat aß man noch zusammen eine Grillwurst im Brötchen und schaute das anschließende Spiel der weiblichen B - auch gegen den FC Nakskov - Endstand 2:2 (2:0).

21.02.2024

Frieren war gestern - neue Aufwärmjacken für die D II-Junioren

Die D II-Junioren der JSG Fehmarn haben einen Satz neue Aufwärmjacken erhaltrn. Sponsor der für die nasse und kalte Jahreszeit so angemessenen Ausstattung ist das Büro der Würtembergischen Versicherung. Das Trainerteam Markus Ott und Ulli Prange sowie das Nachwuchsteam bedankten sich bei der Übergabe bei den Unterstützern Anna und Marcel Raabe mit einem kleinen Präsent.

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13.02.24 - Die C-Junioren sind in der Landesliga sehr gut aus den Startlöchern gekommen. Im ersten Spiel nach der Winterpause bezwangen sie den SV Eichede II mit 4:0 (1:0). Die Umstellung von der Halle auf Kunstrasen klappte hervorragend. Unlängst hatte das Team um Coach Ole Schwenn erst den Vizetitel bei den Hallenkreismeisterschaften geholt. Nur 30 Sekunden hatten im Finale beim 0:1 gegen den TSV Pansdorf gefehlt.

Am Sonntag nun knüpfte die SG nahtlos an die gute Hallenleistung an. Sie kontrollierte die Partie von Beginn an. Ein sicherer Lennard Königer im Tor und die gut gestaffelte Abwehr ließen im ganzen Spiel kaum Chancen für die Gäste zu. Aus einem stabilen Mittelfeld konnten dann gute eigene Angriffe vorbereitet werden. Als der agie Finn Ossenbrüggen bei einem Drbbling erst im gegnerischen Strafraum unfair vom Ball getrennt werden konnte gab's Strafstoß. Ossenbrüggen trat selbst an und verwandelte. Mit diesem 1:0 (26.) ging es auch in die Halbzeitpause. Nach Wiederanpfiff setzte sich die gute Wintertrainingsarbeit der Schwenn-Elf mehr und mehr durch. Das Spiel wurde weiter konzentriert fortgeführt, die Gäste ließen etwas nach. So erspielte sich das Team weitere gute Tormöglichkeiten, die sich immer wieder durch schöne Pässe aus dem Mittelfeld auf die Spitzen im Halbfeld ergaben. Wiederum Finn Ossenbrüggen (49.) nach schönem Pass von Tawab Torah vollstreckte zum 2:0. Abdul Bashuev vollendete gekonnt zum 3:0 (62.). ehe nochmals Finn Ossenbrüggen zum 4:0 (67.) traf. "Insgesamt ein gelungener Jahresauftakt. Mit 17 Punkten aus elf Spielen ist die Mannschaft voll im Soll", zollte auch Obmann Klaus Treimer dem Team Respekt.

Königer - Rahlf, Hopp, Filippig, Kuhl - Unger, Heinrich, Schöning, Torah - Witt, Ossenbrüggen - Eingew.: Fickert, Bashuev, Bruhn, Agina, Reining.

SR: Seßelberg (TSV Lensahn) sehr gut

Deshalb haben Kinder keine Lust mehr auf Sport

Kinder verlieren die Lust beim Sport

Laut der National Alliance for Youth Sports verlieren 70% der Kinder bis zum Alter von 13 Jahren die Lust am Sport und hören auf.

Immer wenn diese US-Amerikanische Statistik erwähnt wird, wird behauptet, dass davon meistens Kinder betroffen sind, die wenig Talent im Sport haben. Auch wird argumentiert, die Belastung durch die Schule sei in diesem Alter höher und andere Interessen hätten Vorrang. Diese Punkte zeichnen jedoch nicht das Gesamtbild der Ausstiegsquote ab.

Kindersport macht keinen Spaß mehr

In einer Studie der George Washington University (2014) wurden Probanden gefragt, warum sie grundsätzlich sportlich aktiv sind. 9 von 10 Kindern sagten, dass Spaß der Nummer 1 Grund ist, warum sie Kindersport treiben. Es wurden insgesamt 81 Punkte aufgelistet, warum Kinder Sport treiben. Darunter haben Motive, wie das Gewinnen (#48), das Spielen von Turnieren (#63) und das Trainieren mit einem Privattrainer (#66) eher schlecht abgeschnitten.

Für die Praxis heißt es: wenn Ihr Kind seinen Spaß am Sport verloren hat, wird es spätestens zu Beginn der Pubertät aus dem Kindersport aussteigen – unabhängig davon, wie talentiert es in dem Sport ist.

Um das zu vermeiden, fangen Sie an mit Ihrem Kind offen zu kommunizieren. Eltern sollen die Vertrauenspersonen sein und nicht diejenigen, die den Kindern Angst machen. Lernen Sie Ihrem Kind unvoreingenommen zuzuhören. Finden Sie den wahren Grund heraus, warum Ihr Kind den Spaß am Sport verloren hat und suchen sie gemeinsam nach Lösungen, wie Ihr Kind den Spaß am Sport erneut finden kann.

Wenn die Erfahrung im Kindersport nicht als Eigentum empfunden wird

Tausende von Kindern und Jugendlichen, die mit ihrer Sportart aufhören, suchen oft nach einer Beschäftigung, in der sie nicht von Erwachsenen kritisiert werden. Natürlich heißt das nicht, dass es keinen Rahmen für Training und Leibeserziehung geben soll, doch ein gutes Training darf dem Kind seine Selbstständigkeit nicht wegnehmen. Wenn man daran zweifelt, kann man sich die Frage stellen, warum ein Jugendlicher daran Spaß hat Computerspiele über 8 Stunden am Tag zu spielen. Einer der Hauptgründe aus psychologischer Sicht ist, dass das kein Elternteil und kein Coach über seine Schulter sieht und seine Leistung überprüft und kritisiert.

Wenn Sie als Erwachsener sagen „Wir haben eine Medaille gewonnen“ oder „wir haben ein Tor geschossen“, nehmen Sie dem Kind das Gefühl des Eigentums seiner Erfahrung und Leistung.

Wenn Sie zu denjenigen gehören, die von der Seitenlinie Ihrem Kind zurufen „schieß“, „wirf“ oder „lauf links“ statt es seine eigenen Entscheidungen treffen zu lassen, dann helfen Sie nicht. Sie nehmen dem Kind Erfahrungen und den Spaß am Spiel.

Ein äquivalentes Beispiel:Hilft es, wenn Ihr Chef Ihnen ständig über die Schulter guckt und Ihre Leistungen kommentiert, prüft oder gar kritisiert? Nein? Warum denken wir dann, dass es unseren Kindern und Jugendlichen hilft?

Akzeptieren Sie die Einstellung Ihres Kindes zum Sport. Helfen Sie Ihrem Kind seine Passion zu finden, anstatt sie von außen vorzuschreiben. Wenn Sie ein Wettkampfspiel von außen betrachten, können Sie klatschen und nach dem Spiel gratulieren.

Zur Abwechslung können Sie auch nichts sagen. Sollte Ihr Kind allein auf Sie zukommen, ist es ein Zeichen der Begeisterung für das Spiel und der Zuneigung zu Ihnen. Auch introvertierte Kinder können auf Ihre Art über Ihre Leidenschaft sprechen.

Kinder spielen zu wenig

Wenn Kinder in einem Team sind und nur wenige Spielminuten haben oder nach einem Fehler ausgewechselt werden, ist die Wahrscheinlichkeit eines frühzeitigen Ausstiegs aus dem Kindersport sehr hoch. Kindern ist es egal, wie gut Ihr eigenes Team oder wie bekannt Ihr Trainer ist, wenn Sie nichts zur Teamleistung beitragen. Eltern sollten Ihre Kinder vor Trainern schützen, deren einziges Ziel ist zu Siegen. Bringen Sie Ihr Kind in ein Umfeld, wo es sich nach seinem eigenen Rhythmus stetig entwickelt. 

Einer Studie des Josephean Institute zufolge würden 90% der Kinder lieber im Verliererteam tatsächlich spielen, statt auf der Bank der gewinnenden Mannschaft zu sitzen.

Kein Pokal ist es wert, nicht zu spielen.

Kinder haben Angst Fehler zu machen

In unterschiedlichen Studien berichten Kinder, dass einer der hauptverantwortlichen Gründe, warum sie mit ihrem Sport aufhören ist, weil sie Angst davor haben, Fehler zu machen. Sie haben Angst davor kritisiert oder angeschrien zu werden und auf der Bank zu sitzen.

Erfolgreiche Sportler wuchsen in einem Umfeld auf, in dem sie keine Angst vor Fehlern haben mussten. Sie wuchsen in einem Umfeld auf, wo sie dazu aufgefordert wurden zu probieren und zu versagen, und, wo ihnen klar gemacht wurde, dass Versagen ein grundlegender Teil der Entwicklung ist.

Trainer und Eltern, die Kinder bei fehlgeschlagenen Aktionen in einem Spiel ständig kritisieren und anschreien, bilden eine Sportkultur von Angst, die Kinder dazu bringt, mit dem Kindersport aufzuhören. Stattdessen sollten Trainer und Eltern Ihre Kinder loben, wenn sie ihre Fehler erkennen und hart an diesen arbeiten.

Kinder fühlen sich nicht respektiert

Bei der oben genannten Studie haben Kinder auch Angaben zu den wichtigen Eigenschaften gemacht, über die ein ausgezeichneter Trainer verfügen soll. Respekt und Ermutigung war die Nummer eins. Man kennt keinen Erwachsenen, der eventuelle Respektlosigkeit von Freunden, Familie oder Kollegen genießt. Doch in jedem Wettkampf werden Kinder, insbesondere von Trainern respektlos behandelt, weil sie einen Fehler gemacht haben. Um eine Sportart zu meistern bedarf es mehr als 10.000 Stunden Übung und trotzdem wird von einem 9-jährigen Kind erwartet, perfekt zu sein.

Die goldene Regel für Trainer und Eltern: Behandeln Sie das Kind so, wie Sie selbst als Erwachsener von Freunden und Familie behandelt werden möchten.

70% der Kinder teilen uns durch den Ausstieg aus dem Kindersport jährlich mit, dass wir als Eltern und Trainer versagt haben.

Doch wir können dies verändern. Wir können unseren Kindern dabei helfen ein großartiges sportliches Umfeld zu finden und sie „im Spiel“ halten. Wir können dies tun, indem wir besser mit ihnen kommunizieren, sie danach fragen, was sie tatsächlich möchten und ihnen die sportliche Erfahrung nicht wegnehmen. Wir können dies erreichen, indem wir sie mit dem Respekt behandeln, den sie verdienen, und sie im Sport scheitern lassen, damit sie aus ihren Fehlern lernen und sich weiterentwickeln.

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