SONNTAG, 14.08.22

 

12.00   A-Junioren - Grünhof-Tesperhude/SC V.M.

17.00   TSV Neustadt - C I

 

MITTWOCH, 31.08.22

Kreispokal

19.00   JSG OH/Schönwalde - C I

 

MITTWOCH, 07.09.22

Kreispokal

18.30   D I - TSV Neustadt

 

MITTWOCH, 14.09.22

Kreispokal

19.30   A-Junioren - SG Wagrien


SAISONAUFTAKT 22/23

Unser Ehrenvorsitzender, Schiedsrichter und Fehmarn Cup Organisator übernimmt zu 22/23 zum wiederholten Mal eine Mannschaft als Trainer.

"Seine" A-Junioren eröffneten mit einem Testspiel auch die neue Spielzeit.

 

Man hatte den Landeslisten SG Wagrien zu Gast und gewann das Spiel überraschend hoch mit 6:1. Die Gäste waren nicht in Bestbesetzung und mit nur elf Spielern angereist, was den Gästetrainer sehr verärgerte, da die letzte Absage noch am Vormittag einging. In der Anfangsphase des Spiels dominierte zunächst die SG Wagrien und bereits in der zweiten Minute erzielte sie das 0:1 durch Tom Feldhoff. Nach einer Viertelstunde befreite sich Blau-Schwarz vom Druck der Gäste und kam zu ersten Chancen. Erik Karapetyan gelang der Ausgleich (21.) und der stark aufspielende Mathies Uerkvitz netzte zur 2:1 Pausenführung ein (38.). Die Gäste hatten bis zum Pausenpfiff einige gute Möglichkeiten zum Ausgleich, scheiterten jedoch an Tobias Ackermann oder vergaben aussichtsreich. Im zweiten Durchgang dann das schnelle 3:1 durch  Mathies Uerkvitz (47.). Wagrien musste dann auf Grund einer Verletzung mit zehn Mann weiterspielen - Fehmarn reduzierte auch sein Kontingent. Nach einem Eckball gelang Magnus Mackeprang mit einem Kunstschuss das 4:1 (56.) 

Mathies Uerkvitz zum 5:1 (61.) und Malte Günther zum 6:1 (65.) erzielten die weiteren Treffer.

 

 

D I GEWINNT DEN FEHMARN CUP

Im 61. Endspiel der fünfte Sieg für Fehmarn. Fabian Unger und seine D I- Junioren.
Im 61. Endspiel der fünfte Sieg für Fehmarn. Fabian Unger und seine D I- Junioren.

Endlich war es so weit. Nach zwei Jahren Corona-Pause fand vom 10.6 - 12.6. 22 der 15. Fehmarn Cup statt. 48 Teams aus Dänemark, Österreich und Deutschland kämpften um die Trophäen.

Bei den B-Juniorinnen holte Vorwärts SpoHo 98 aus Köln durch ein 1:0 gegen den Oldenburger SV den Pokal. Bei den C-Junioren sicherte Michael Weber mit einem Distanzschuss der JSG Ilmenautal gegen den SV Eichede (Meister Landesliga Holstein) den Pott. Bei den D- Junioren unterlag unsere toll aufspielende Zweite erst im Halbfinale TSV Germania Lamme und wurde hervorragender Dritter. Malik Lux bescherte unserer Ersten den ersten Erfolg seit 2014, den insgesamt fünften Sieg für Fehmarn, mit dem Goldtor zum 1:0. Bo Unger mit Glanzparade kurz vor Ende bewahrte uns vor einer Entscheidung vom Punkt. Nico Smak, einst erfolgreich als Spieler beim Fehmarn Cup dabei, gewann mit den E-Junioren den insgesamt dritten Titel des TuS Ricklingen. Die Niedersachsen gewannen mit 5:0 gegen die SG Stormarn Süd I. Die Schiedsrichter mussten in dem fairen Turnier nicht eine einzige Rote Karte zücken.

JSG ILMENAUTAL                      *                      VIKTORIA SpoHo 98

JSG FEHMARN  D I             *          TuS RICKLINGEN

E I  SICHERT SICH DEN MEISTERTITEL

D II IST MEISTER DER KREISKLASSE A

NORD OH

Christian Altmann und Rene Buschmann mit dem Meisterteam
Christian Altmann und Rene Buschmann mit dem Meisterteam

Deshalb haben Kinder keine Lust mehr auf Sport

Kinder verlieren die Lust beim Sport

Laut der National Alliance for Youth Sports verlieren 70% der Kinder bis zum Alter von 13 Jahren die Lust am Sport und hören auf.

Immer wenn diese US-Amerikanische Statistik erwähnt wird, wird behauptet, dass davon meistens Kinder betroffen sind, die wenig Talent im Sport haben. Auch wird argumentiert, die Belastung durch die Schule sei in diesem Alter höher und andere Interessen hätten Vorrang. Diese Punkte zeichnen jedoch nicht das Gesamtbild der Ausstiegsquote ab.

Kindersport macht keinen Spaß mehr

In einer Studie der George Washington University (2014) wurden Probanden gefragt, warum sie grundsätzlich sportlich aktiv sind. 9 von 10 Kindern sagten, dass Spaß der Nummer 1 Grund ist, warum sie Kindersport treiben. Es wurden insgesamt 81 Punkte aufgelistet, warum Kinder Sport treiben. Darunter haben Motive, wie das Gewinnen (#48), das Spielen von Turnieren (#63) und das Trainieren mit einem Privattrainer (#66) eher schlecht abgeschnitten.

Für die Praxis heißt es: wenn Ihr Kind seinen Spaß am Sport verloren hat, wird es spätestens zu Beginn der Pubertät aus dem Kindersport aussteigen – unabhängig davon, wie talentiert es in dem Sport ist.

Um das zu vermeiden, fangen Sie an mit Ihrem Kind offen zu kommunizieren. Eltern sollen die Vertrauenspersonen sein und nicht diejenigen, die den Kindern Angst machen. Lernen Sie Ihrem Kind unvoreingenommen zuzuhören. Finden Sie den wahren Grund heraus, warum Ihr Kind den Spaß am Sport verloren hat und suchen sie gemeinsam nach Lösungen, wie Ihr Kind den Spaß am Sport erneut finden kann.

Wenn die Erfahrung im Kindersport nicht als Eigentum empfunden wird

Tausende von Kindern und Jugendlichen, die mit ihrer Sportart aufhören, suchen oft nach einer Beschäftigung, in der sie nicht von Erwachsenen kritisiert werden. Natürlich heißt das nicht, dass es keinen Rahmen für Training und Leibeserziehung geben soll, doch ein gutes Training darf dem Kind seine Selbstständigkeit nicht wegnehmen. Wenn man daran zweifelt, kann man sich die Frage stellen, warum ein Jugendlicher daran Spaß hat Computerspiele über 8 Stunden am Tag zu spielen. Einer der Hauptgründe aus psychologischer Sicht ist, dass das kein Elternteil und kein Coach über seine Schulter sieht und seine Leistung überprüft und kritisiert.

Wenn Sie als Erwachsener sagen „Wir haben eine Medaille gewonnen“ oder „wir haben ein Tor geschossen“, nehmen Sie dem Kind das Gefühl des Eigentums seiner Erfahrung und Leistung.

Wenn Sie zu denjenigen gehören, die von der Seitenlinie Ihrem Kind zurufen „schieß“, „wirf“ oder „lauf links“ statt es seine eigenen Entscheidungen treffen zu lassen, dann helfen Sie nicht. Sie nehmen dem Kind Erfahrungen und den Spaß am Spiel.

Ein äquivalentes Beispiel:Hilft es, wenn Ihr Chef Ihnen ständig über die Schulter guckt und Ihre Leistungen kommentiert, prüft oder gar kritisiert? Nein? Warum denken wir dann, dass es unseren Kindern und Jugendlichen hilft?

Akzeptieren Sie die Einstellung Ihres Kindes zum Sport. Helfen Sie Ihrem Kind seine Passion zu finden, anstatt sie von außen vorzuschreiben. Wenn Sie ein Wettkampfspiel von außen betrachten, können Sie klatschen und nach dem Spiel gratulieren.

Zur Abwechslung können Sie auch nichts sagen. Sollte Ihr Kind allein auf Sie zukommen, ist es ein Zeichen der Begeisterung für das Spiel und der Zuneigung zu Ihnen. Auch introvertierte Kinder können auf Ihre Art über Ihre Leidenschaft sprechen.

Kinder spielen zu wenig

Wenn Kinder in einem Team sind und nur wenige Spielminuten haben oder nach einem Fehler ausgewechselt werden, ist die Wahrscheinlichkeit eines frühzeitigen Ausstiegs aus dem Kindersport sehr hoch. Kindern ist es egal, wie gut Ihr eigenes Team oder wie bekannt Ihr Trainer ist, wenn Sie nichts zur Teamleistung beitragen. Eltern sollten Ihre Kinder vor Trainern schützen, deren einziges Ziel ist zu Siegen. Bringen Sie Ihr Kind in ein Umfeld, wo es sich nach seinem eigenen Rhythmus stetig entwickelt. 

Einer Studie des Josephean Institute zufolge würden 90% der Kinder lieber im Verliererteam tatsächlich spielen, statt auf der Bank der gewinnenden Mannschaft zu sitzen.

Kein Pokal ist es wert, nicht zu spielen.

Kinder haben Angst Fehler zu machen

In unterschiedlichen Studien berichten Kinder, dass einer der hauptverantwortlichen Gründe, warum sie mit ihrem Sport aufhören ist, weil sie Angst davor haben, Fehler zu machen. Sie haben Angst davor kritisiert oder angeschrien zu werden und auf der Bank zu sitzen.

Erfolgreiche Sportler wuchsen in einem Umfeld auf, in dem sie keine Angst vor Fehlern haben mussten. Sie wuchsen in einem Umfeld auf, wo sie dazu aufgefordert wurden zu probieren und zu versagen, und, wo ihnen klar gemacht wurde, dass Versagen ein grundlegender Teil der Entwicklung ist.

Trainer und Eltern, die Kinder bei fehlgeschlagenen Aktionen in einem Spiel ständig kritisieren und anschreien, bilden eine Sportkultur von Angst, die Kinder dazu bringt, mit dem Kindersport aufzuhören. Stattdessen sollten Trainer und Eltern Ihre Kinder loben, wenn sie ihre Fehler erkennen und hart an diesen arbeiten.

Kinder fühlen sich nicht respektiert

Bei der oben genannten Studie haben Kinder auch Angaben zu den wichtigen Eigenschaften gemacht, über die ein ausgezeichneter Trainer verfügen soll. Respekt und Ermutigung war die Nummer eins. Man kennt keinen Erwachsenen, der eventuelle Respektlosigkeit von Freunden, Familie oder Kollegen genießt. Doch in jedem Wettkampf werden Kinder, insbesondere von Trainern respektlos behandelt, weil sie einen Fehler gemacht haben. Um eine Sportart zu meistern bedarf es mehr als 10.000 Stunden Übung und trotzdem wird von einem 9-jährigen Kind erwartet, perfekt zu sein.

Die goldene Regel für Trainer und Eltern: Behandeln Sie das Kind so, wie Sie selbst als Erwachsener von Freunden und Familie behandelt werden möchten.

70% der Kinder teilen uns durch den Ausstieg aus dem Kindersport jährlich mit, dass wir als Eltern und Trainer versagt haben.

Doch wir können dies verändern. Wir können unseren Kindern dabei helfen ein großartiges sportliches Umfeld zu finden und sie „im Spiel“ halten. Wir können dies tun, indem wir besser mit ihnen kommunizieren, sie danach fragen, was sie tatsächlich möchten und ihnen die sportliche Erfahrung nicht wegnehmen. Wir können dies erreichen, indem wir sie mit dem Respekt behandeln, den sie verdienen, und sie im Sport scheitern lassen, damit sie aus ihren Fehlern lernen und sich weiterentwickeln.

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Beitrittserklärung
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